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George Soros kauft Gold

Berichten von Forbes zufolge hat der bekannte Hedgefondsmanager George Soros in Gold investiert und setzt beim Öl auf fallende Notierungen. Den Berichten zufolge soll das Verhältnis der beiden Positionen 10:1 betragen.

Der Grund für diesen Schritt, ist sein Glaube an eine konsequente Preis-Leistungs-Verhältnis von 10-zu-1 zwischen Gold und Öl, und da fiel dieses Verhältnis in letzter Zeit auf 7,4, "entweder Gold steigt bis 10 mal ein Barrel Öl ($ 1350 Gramm) oder Öl fällt auf 96 Dollar pro Barrel - ein Zehntel des derzeitigen Marktpreises von Gold ".

Gibt dies im Einklang eines Preis-Leistungs-Verhältnisses einen Sinn? Auf der einen Seite gibt es keine Beziehung zwischen den Grundwerten von Angebot und Nachfrage für Gold und Öl,  auf der anderen Seite kaufen und verkaufen viele Händler Gold und Öl für Investitionen und Spekulationen.

Gold war ist und wird immer ein sicherer Sachwert bleiben. Bei einem Staatsbankrott würde dies eine Absicherung für die Anleger bedeuten. Gold ist die einzig sichere Währung.

 

Warren Buffett im Goldrausch

Warren Buffett: Der Name steht für unerschütterliche Anlageprinzipien und langfristigen Erfolg.Jetzt hat der Chef der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway wieder zugeschlagen: Er will zwei große amerikanische Goldschmuck-Produzenten kaufen und daraus den größten Anbieter in den USA schmieden. Das ist kein kleiner Deal und man darf fragen, was der kauzige alte Herr aus dem verschlafenen Omaha im Bundesstaat Nebraska daran so spannend findet.

FRANKFURT. Bisher hat der Milliardär nicht viel übrig gehabt für die edlen Metalle. Es ist keine zehn Jahre her, dass der passionierte Cola-Trinker Gold der Lächerlichkeit preisgab. Seine überlieferte Aussage von damals: Menschen graben Gold irgendwo aus dem Boden, schmelzen und gießen es in Formen, graben ein anderes Loch, verbuddeln es da wieder, stellen dann Leute zur Bewachung ein. Würden uns Marsianer zusehen, müssten sie den Kopf schütteln.

Nun weiß man von Buffett, dass er wie kaum ein anderer Investor für die Anlage in billigen Objekten steht. Das Metall ist trotz seiner mehrere Jahre währenden Hausse noch relativ preiswert – Aktien beispielsweise sind weit stärker gestiegen. Auch fundamental spricht vieles für Gold. Die weltweite Minenproduktion sinkt tendenziell, während Großinvestoren nach Jahrzehnte langer Abstinenz mittlerweile kräftig zukaufen.

Da passt der Buffett-Coup gut ins Bild. Vertreter aus der Goldbranche sehen das ähnlich. Der ehemalige Chef der zweitgrößten Mine, Pierre Lassonde, sieht den Goldpreis zur Weihnachtszeit bei 750 Dollar je Unze (31 Gramm). Ganz zu schweigen von Robert McEwen, Chef der Minengesellschaft U.S. Gold Corp. und einer der hellsten Köpfe der Branche. Seine jüngste Prognose: Gold schafft es bis 2010 locker auf 2000 Dollar.

Man mag solchen Optimismus als Berufs-Enthusiasmus von Branchenvertretern abtun. Aber der Meinungswandel von Buffett lässt aufhorchen. Und die jüngsten Preistendenzen bei den Edelmetallen sollten keine Verwirrung schaffen: Gold dümpelt bei 660 Dollar vor sich hin, will die Investoren anscheinend die Sommerpause vorweg nehmen. Auch während der letzten großen Hausse in den siebziger Jahren ging der Goldpreis während der Sommermonate deutlich zurück. Es gab nur eine Ausnahme: 1979, aber da war der Markt schon in der Übertreibungsphase – kurze Zeit später begann die zwei Jahrzehnte währende Baisse.

Gold-Fans können demnach durchatmen. Wenn sich Geschichte wiederholt, haben sie genügend Zeit für einen Einstieg; sei es über Käufe von physischem Metall, Aktien oder Fonds. Wenn es doch nichts werden sollte mit den erhofften Preissteigerungen, haben die Anleger immerhin einen Trost: Super-Investor Buffett und die Gold-Legende McEwen liegen dann auch daneben. Man wäre in bester Gesellschaft. Die Wahrscheinlichkeitsrechnung spricht allerdings gegen einen Irrtum der Koryphäen.


Marc Faber empfiehlt Gold zu kaufen

Gold und die Ranch

Es ist fast schon wieder eine Woche her. Das ist heute der zweite Tag meines Urlaubs, und ichbin immer noch mit der Abrechnung beschäftigt, nur etwas weniger ernsthaft als normalerweise.

Ende der Woche schien der Aktienmarkt zu zaudern. Er wusste nicht, ob er steigen oder fallen sollte ... also hat er nichts getan. Auf der anderen Seite hatte sich Gold noch ehe die Märkte öffneten entschlossen und ist um mehr als 20 Dollar nach unten gegangen. Was ist los mit Gold? Ich weiß es nicht. Aber ich bin sehr neugierig und sehr daran interessiert es zu wissen. Laden die Spekulanten Gold ab um sich in andere Positionen zu begeben? Davon gehen einige der Kommentatoren aus. Doch von all den Dingen, die man verkaufen könnte um an Geld zu kommen, erscheint mir Gold als dasjenige, was man am wenigsten loswerden wollen sollte - ganz besonders dann, wenn man sich die Zustände an den Märkten ansieht.

Um genau zu sein, möchte man vielleicht eher sogar mehr Gold haben, nachdem Aktien, Anleihen und ganz besonders Immobilien immer volatiler und weniger ansprechend werden, so dass man vielleicht darüber nachdenken will, Gold als Wohlstandsversicherung zu kaufen. Es bringt einem die Vorteile von Gold und bietet vollständigen Schutz vor dem Verlust auch nur eines Cents. 

Wie ich in meinem neuen Buch, das bald in Amerika erscheinen wird, schreibe, ist jeder Markt ein öffentliches Spektakel. Und jedes öffentliche Spektakel folgt dem gleichen Muster. Es beginnt mit Lügen und Unsinn - "geringen "Notfall"-Kreditsätzen von der Zentralbank, einer Währung, die nur auf Vertrauen basiert ... Aktien auf lange Sicht. Dann geht es über zur Farce - Hedgefonds, Hypotheken mit geringer Nachweispflicht und endet dann in der Katastrophe. 

Ich habe schon viel Unsinn und Farce gesehen. Die Phase der Katastrophe beginnt in diesem Augenblick. Countrywide Financial - Amerikas größter Kreditgeber - steht womöglich dem Konkurs gegenüber, heißt es bei Merrill Lynch. Die Aktie hat sich bislang halbiert. 

Und was noch wichtiger ist, sowohl Home Depot als auch Wal-Mart - Amerikas größte Einzelhändler - warnen, daß die Erträge nicht mehr das sein könnten, was sie einst waren. Könnte dies das lang erwartete Signal sein, daß die Verbraucher ihre Ausgaben jetzt doch einschränken? Vielleicht.

Auszüge aus einem Interview auf CNBC-TV18 mit Marc Faber:

Frage: "Wie deuten Sie die Ereignisse, die sich in den vergangenen 14 Tagen abgespielt haben? Wie glauben Sie, wird das ausgehen?"

Antwort: "Im Grunde sind die amerikanischen Märkte, wie Sie wissen, bis zum 16. Juli gestiegen. Der Dow hat am 17. Juli seinen Höhepunkt mit mehr als 14.000 Zählern überschritten und hat dann angefangen, abzurutschen. Das wurde hauptsächlich durch die Finanzaktien und durch das, was die Leute als Krise am minderwertigen Kreditmarkt und am Markt der CDOs bezeichnen, verursacht. Die Frage ist offensichtlich, wohin es jetzt weiter geht. Ist es wie 1998, als der Markt zuerst gefallen ist und sich dann bis zum Ende des Jahres wieder erholt hat? Oder ist es diesmal ernster? Ich gehe davon aus, daß es diesmal deutlich ernster ist."

 

Frage: "Wenn Sie eine Prognose abgeben müssten und da ihre Haltung bearish ist: Um wie viele Prozentpunkte glauben Sie, werden die Wertpapiere der Schwellenmärkte durchschnittlich in der näheren Zukunft fallen."

Antwort: "Nun, ich denke der S&P hat eine sehr gute Aussicht auf einen Rückgang von 20 bis 30 Prozent und die Aktienmärkte der Schwellenökonomien könnten, denke ich, um 40% einbrechen. Das muß vielleicht nicht heißen, daß der Bullenmarkt an den Schwellenmärkten damit dann endgültig vorüber ist, denn 1987 hatten wir in Taiwan Einbrüche von 50% und danach ist der Markt noch weitere vier Mal gestiegen. Man kann also große Korrekturen haben und sich dennoch immer noch in einem Bullenmarkt befinden."

 

Doch wenn jemand zu mir käme und fragte, "Wie sieht es mit einer positiven Preisentwicklung beispielsweise beim S&P aus?". Wir hatten 1.425, der Höchstwert lag bei 1.555. Dann würde ich sagen, die positive Entwicklung und der große Widerstand des Marktes liegen bei zwischen 1.520 und 1.530 - die Vorteile sind also eingeschränkt. Aber wie steht es mit den Risiken?

Was mir auffällt ist, daß die Investoren deutlich besorgter sind, das nächste Standbein des Bullenmarktes während steigender Preise zu verpassen, als über die Risiken, viel Geld zu verlieren. Und ich denke, daß sich das nach und nach ändern wird und das wird geringere Kurse bei den Wertpapieren bedeuten und auch die Preise anderer Vermögenswerte, wie z.B. Rohstoffe, könnten entscheidend einbrechen und natürlich auch die Immobilienpreise überall auf der Welt."

Liebe Leser dieser Zeilen, Sie sollten sich bewußt sein, daß dieser Abwärtstrend extrem lang und ernst ausfallen KÖNNTE.

Hier ist ein weiteres Dictum: Die Stärke einer Korrektur ist gleichwertig und entgegengesetzt zur Täuschung, die ihr vorangegangen ist. Niemals zuvor in der Geschichte der Welt haben so viele Leute an so viele Dinge geglaubt, die einfach nicht wahr sein können. Und es könnte einer langen und schmerzhaften Korrektur oder etwas schlimmeren bedürfen ... das wieder gerade zu biegen. Und das ist der Grund, warum ich an meinem Gold festhalte. Wenn ich Geld bräuchte, würde ich etwas anderes verkaufen.

Doch das ist auch schon alles, was ich heute zu diesem Thema zu sagen habe, denn ich bin in Ferien.

 




















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